Das Vereinsgelände
Bau des Clubhauses
1974 zog der SVH vom bisherigen Vereinslokal „Zum Schwanen“, in dem man einst den Verein gründete, in das neu errichtete Clubhaus am Sportplatz um. Seit dem Ende der 70er-Jahre wurde das Clubhaus verpachtet. Um das Erscheinungsbild des Vereinsgeländes zu verbessern, beschloss die Vorstandschaft 1993 die alte Holzbaracke vor dem Clubhaus abzureißen und durch eine Pergola zu ersetzen. In vielen Arbeitsstunden und mit unermüdlichem Einsatz verschiedener Mitglieder entstand ein praktischer Anbau, der bei vielen Festen genutzt wurde und heute noch wird.
Im Zuge des Anbaus der Pergola baute man aus dem übrig gebliebenen Holz das „Tappa-Tappa“. Das achteckige Rondell diente als Getränkeausschank. Noch heute nennenVereinsmitglieder und Kenner den Nachfolger des einstigen Getränkeausschanks liebevoll „Tappa-Tappa“. Doch wie kam es zu diesem Namen? Der damalige erste Vorsitzende Klaus Bünning und Kassierer Klaus Hitschler waren zusammen im Urlaub, dort gab es ein sogenanntes Tappa-Tappa als Bar. Das hat den Beiden so gut gefallen, dass sie den Namen aus dem Urlaub mit- und übernommen haben.
Über die weiteren baulichen Vorhaben kann man in Herxheimweyher eine eigene Chronik verfassen. Durch den Einsatz unserer Vereinsmitglieder, bei dem unter anderem Jürgen Koch federführend für viele Erneuerungen und Bauvorhaben zu nennen ist, hat sich einiges in Eigenarbeit getan. 1997 baute man zum Vereinsgelände den Geräteschuppen hinzu. In diesen wurde damals bereits in weiser Voraussicht eine Bar eingebaut. Wissenswert ist hier, dass das heutige „Bar“-Schild vom Hof von Walter Beck auf den Sportplatz mitgenommen wurde. 1996 hatte die Gemeinde Herxheimweyher seine 950-Jahr-Feier, zu der die Jugendabteilung und der Hauptverein Herxheimweyher zwei Höfe hatten. Zu diesem großen Event der Gemeinde und somit auch für den Verein begannen bereits zu Weihnachten die Vorbereitungen, obwohl das Fest erst im Juni war. Der Hof des SVH war bei Vereinsmitglied und Spieler Walter Beck. Das hier verwendete Bar-Schild ist seitdem bis heute über dem Bar-Eingang zu sehen.