Klassenerhalt 2022 gesichert – Abstiegskrimi mit Happy End!

FVP Maximiliansau III – SV Herxheimweyher: 2:3

Die Wichtigkeit des Spiels für unsere Mannschaft und den gesamten Verein war im Voraus bekannt. Die Ausgangslage wurde ebenfalls schon beschrieben und man wollte definitiv selbst gewinnen. Mit einer gewissen Grundanspannung ging die Mannschaft in die Spielvorbereitung. Gut 40 Fans haben unsere Mannschaft nach Maximiliansau begleitet.

Doch früh der Rückschlag: Bereits in der Anfangsphase gelang Maximiliansau, die vor dem Spiel Tabellenerster waren, das 1:0 (15.). Ein Sonntagsschuss aus gut 20 Metern flog in unser Tor und machte uns das Leben schwer. Daraufhin taten wir uns einige Minuten schwer und man brauchte Zeit, den Schock zu verdauen. Aber dann war man besser im Spiel. Daraus resultierten drei bis vier richtig gute Torgelegenheiten, wobei eine dieser Torchancen von Maximiliansau gerade noch von der Linie gekratzt wurde. Der SVH war wie so oft in dieser Saison am Drücker, hat gut gespielt, aber das Tor nicht gemacht. Mit der letzten Aktion vor der Halbzeit gab der Schiedsrichter noch einmal Eckball für Maximiliansau. Die daraus resultierende Flanke köpfte ein Spieler des Gegners in unser Tor zum 2:0 ein (45.). So ein Rückstand zu so einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Zeichen standen schlecht, die Stimmung war gedrückt. Das Trainerteam bezeichnet den Rückstand zur Halbzeit rückblickend als „Vollkatastrophe“. Während unserem Trainerteam die (für uns schlechten) Ergebnisse, die bereits zur Halbzeit klar für unsere Mitkonkurrenten ausfielen, der anderen Plätze bekannt waren, versuchte man dies von der Mannschaft fernzuhalten. Aber anhand der Stimmung war der Mannschaft vermutlich klar, wie es zu diesem Zeitpunkt aussah. Es musste also definitiv ein Sieg her. Die ganze Mannschaft war in der Halbzeit enttäuscht. Auch Stefan und Danny fiel es schwer die richtigen Worte zu finden. Sie probierten es zur zweiten Halbzeit mit einer Umstellung: Andrej Gek, von Natur aus Verteidiger, sollte aufgrund seiner Geschwindigkeit mit Sami Abdel-Haqq, der von der Bank kam, im Sturm für Tempo sorgen. Die Abwehrreihe der Gäste wirkte in Halbzeit eins etwas träge, worauf man unser Tempo als Mittel einzusetzen versuchte.

Eine absolute Willensleistung von Flo Detzel, 20 bis 25 Meter, Strahl in den Winkel – so kamen wir direkt nach der Halbzeit wieder ins Spiel. Flo wollte das Tor unbedingt erzielen und brachte mit dem Anschlusstrefferzum 2:1 die Hoffnung zurück (48.). Der SVH glaubte nun wieder daran, das Spiel ging in eine Richtung. Wir spielten uns dabei die ein oder andere Torgelegenheit heraus, wobei wir zwar gefährlich, aber nicht zwingend genug waren. Das änderte sich als Daniel Henninger sich auf der linken Seite schön durchsetzt und eine butterweiche Flanke auf den langen Pfosten schlägt, wo Gek steht und das Ding zum 2:2 ins Tor köpfte (81.). Doch auch ein Unentschieden reichte bei den Ergebnissen auf den anderen Plätzen nicht aus. In Halbzeit zwei war man grundsätzlich spielbestimmend, die ein oder andere Halbchance von Maximiliansau führte zu keinem Torerfolg. Trotz Konterchancen wurde Maximiliansau nicht mehr gefährlich vor unserem Tor. Danny Albrecht, gesundheitlich eigentlich die ganze Saison außen vor, wurde eingewechselt, um die Bälle vorne festzumachen und unserer Mannschaft im Aufbau- und Offensivspiel zu helfen. Der Mut unserer Mannschaft und das Risiko unserer Trainer belohnte sich, als die Männer in Rot auf der rechten Seite einen schnellen Angriff ausspielten und von dieser rechten Seite ein Ball von Sascha Kern erneut auf Gek zurückgelegt wurde, der diesen dann zum 2:3 verwandelte (86.). Wie genau das Tor zustande kam, kann kaum eine*r, der/die es mit dem SVH hält, im Nachhinein sagen: Es gab stattdessen nur Ekstase pur! Der Jubel über das 2:3 nach 2:0 war riesengroß. Aber noch waren ein paar Minuten zu spielen. Diese brachte unsere Mannschaft aber über die Zeit, den Umständen entsprechend recht souverän. So krönte man die unglaubliche Willensleistung in der zweiten Halbzeit mit einem Auswärtssieg und einem Dreier, der den Klassenerhalt bedeutet.

Danach stürmten alle SVHler zusammen auf den Platz und kaum ein Auge blieb trocken. Zurecht konnte die Mannschaft danach ausgelassen mit ihren Fans feiern! Die Mannschaft fuhr danach mit einem Autocorso nach Herxheimweyher, feierte eine feucht-fröhliche Party und verteilte die ein oder andere Bierdusche!

Mit den Ergebnissen der anderen Plätze (Neuburg II gewann 5:1 gegen die SG Hagenbach/Scheibenhardt II und Erlenbach II gewann 5:2 gegen Neupotz II) war der Sieg auch zwingend notwendig. Wir halten mit Erlenbach II mit 19 Punkten punktgleich die Klasse, einen Punkt vor Neuburg II, die mit 18 Punkten nun in der Relegation antreten müssen.

Danke an alle, die die Mannschaft auf welchem Weg auch immer unterstützt haben – Danke für eure Unterstützung!

Abpfiff und Sieg für den SVH
Ankunft in Herxheimweyher

Saisonfinale in Maximiliansau

Alle in Rot nach Maximiliansau!

Die Hoffnung lebt! Gemeinsam für den Klassenerhalt!

Die Ausgangssituation

Der FV Neuburg II spielte am Sonntag, zeitgleich während unseres Spiels in Erlenbach, 1:1 gegen den SV Minfeld II, wodurch der zweite Abstiegsplatz zwischen Neuburg, Erlenbach und unserer ersten Mannschaft ausgespielt wird.

Unsere Mannschaft ist nun punktgleich mit Erlenbach II, beide Mannschaften haben 16 Punkte. Neuburg II hat hingegen 15 Punkte. Erlenbach II spielt am letzten Spieltag gegen den Tabellendritten FC Neupotz II, Neuburg II gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten SG Hagenbach/Scheibenhardt II. Bei Punktegleichheit nach Rundenende gibt es für gewöhnlich ein Entscheidungsspiel. Der SVH reist nach Maximiliansau zum Spiel gegen den neuen Tabellenersten FVP Maximiliansau II. Im Hinspiel spielte man Zuhause 1:1 nach einem Freistoßtor von Ali Badrani. Damals ärgerte man sich mehr über zwei verlorene als man sich über den gewonnenen Punkt freuen konnte. Dieses Mal gilt es, die drei Punkte zu holen!

Die Runde bisher

In der Abstiegsrunde der C-Klasse Ost holte man bisher aus sieben, von insgesamt acht Spielen, drei Siege, drei Niederlagen und ein Unentschieden bei einem Torverhältnis von elf zu zehn Toren. Eine recht ausgeglichene “Abstiegsrunde”, bei der der Trend der letzten Spiele mit zwei Siegen klar nach oben geht.

Stimmen zum bevorstehenden Spiel

Für das Trainerteam Stefan Bolz und Danny Albrecht ist die Zielvorgabe für das Saisonfinale klar: “Wir wollen das dritte Spiel in Folge gewinnen! Wenn man dieses Spiel selbst gewinnt, muss man auf keine anderen Plätze schauen und ist auf keine andere Mannschaft angewiesen”, so Trainer Bolz. Die Mannschaft wünscht sich einen ähnlichen Support wie gegen Erlenbach – “Das macht etwas mit einer Mannschaft”, beschreibt Stefan seine Eindrücke zur Unterstützung unserer Fans, “das pusht uns ungemein!” Wichtig für das Spiel sei eine “gesunde Mischung aus Anspannung und Konzentration”, aber eben “keine Angst”. Dass es eine Mannschaft treffen werde, sei klar, aber dabei sei man optimistisch, dass wir es im besten Fall nicht sind.

Fazit der letzten drei Spiele

Obwohl man nach dem Neuburg-Spiel quasi “sportlich tot” war, habe man sich “überragend zurückgekämpft”, betont Stefan. Ein “unglaublicher Stolz” erfüllt ihn, wenn er anspricht, wie die Mannschaft sich aus dieser Situation rausgekämpft hat. Jetzt habe man es wieder selbst in der Hand, obwohl kaum jemand das nach dem Neuburg-Spiel noch für möglich gehalten hat. Einen großen Dank spricht Stefan auch an die Spieler, die uns aushelfen, obwohl sie bereits ihre aktive Karriere beendet haben, aus. Danke Männer!

Alle in Rot!

Jetzt gilt es sich für den Kampf zu belohnen! Unser Spiel findet um 12.30 Uhr in Maximiliansau statt! Die Wichtigkeit des Spiels spricht für sich: Unsere Mannschaft braucht auch hierzu wieder jedmögliche Unterstützung und freut sich über jede*n, der/die den Weg nach Maximiliansau findet. Zeitgleich spielt unsere zweite Mannschaft, weswegen unsere Erste umso mehr auf Euren Support angewiesen ist. Um uns auch farblich abzugrenzen und unsere Unterstützung zu zeigen, bitten wir alle Zuschauer:innen unserer Seite in Rot zum Spiel zu kommen!

Sieg im Abstiegskrimi in Erlenbach

SV Erlenbach II – SV Herxheimweyher: 0:3

Am Sonntag, den 15. Mai, um 12.30 Uhr musste unsere Mannschaft auswärts zum SV Erlenbach. Die Ausgangslage war klar: Wenn man das Spiel gewinnt, hat man es am letzten Spieltag wieder selbst in der Hand. Das Spiel bei strahlendem Sonnenschein vor ca. 40 bis 50 Zuschauer:innen, wovon es mindestens 30 bis 40 mit dem SVH hielten, war vor allem auch aus diesem Grund ein emotionaler Abstiegskrimi.
Unterstützer*innen aus dem gesamten Verein und der ein oder andere ehemalige Spieler fuhren den Weg nach Erlenbach teilweise mit dem Fahrrad. Mit guter Stimmung und der wiedererweckten Hoffnung, nachdem Neupotz II unter der Woche gegen Erlenbach II gewann, war man bei strahlendem Sonnenschein und eisgekühltem Radler bereit der Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Bereits vor dem Spiel spendete man der Mannschaft motivierenden Applaus.

Das Spiel begann direkt umkämpft. Während man sich über intensive Zweikämpfe in die Partie kämpfte, hatte Erlenbach zuerst ein paar Chancen, die sie aber nicht nutzen konnten. Auch auf unserer Seite gab es in den ersten zehn Minuten ein paar kleinere Chancen, die aber entweder mit Abseits zurückgepfiffen wurden oder bei denen die letzte Aktion misslang. Bis zur Halbzeitpause sahen die Zuschauer:innen ein größtenteils ausgeglichenes C-Klassen-Spiel mit kleineren Chancen auf beiden Seiten. Die ein, zwei gefährlichen Konter von Erlenbach wurden entweder vergeben oder von unserem Torhüter Sandro Faulhaber entschärft. Zwischenzeitig merkte man die Bedeutung des Spiels, da auch die Emotionen der Zuschauer:innen hochkochten und unnötige Unruhe entstand.

Zur Halbzeitpause stand es 0:0, für den SVH war das zu wenig. So wurde man in Halbzeit zwei auch offensiv etwas mutiger. Nach einem Schiedsrichterball legte Michael Werling den Ball nach rechts außen, von wo Christian Weber sich ein Herz nahm und den Ball aus gut 50 Metern einfach mal in Richtung des langen Ecks schlug. Web erkannte, dass der gegnerische Torhüter nicht optimal stand und der Schuss senkte sich sehenswert über den Torhüter ins in den Winkel (s. Video) (57.). Schon im Hinspiel traf Web sehenswert gegen Erlenbach. Der Führungstreffer löste sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz großen Jubel aus. In den folgenden Minuten wirkten unsere Spieler befreiter. Nach einem Ball in die Tiefe von Kevin Fischer durch die Kette der Erlenbacher Hintermannschaft, berührte Ricardo Götz den Ball noch so, dass er bei Web landete, der zuvor perfekt startete, den Ball mitnahm und lange verzögerte bis er den Ball links unten flach neben den Innenpfosten setzte (64.). Unsere Mannschaft warf trotz einiger Blessuren alles rein. Erlenbach, sichtlich von diesem Doppelschlag getroffen, versuchte es zwar weiter, aber ohne, dass es dabei zwingend wurde. So klärte in der gefährlichsten Aktion nach einer Flanke und einem Kopfball des SVE Andrej Gek auf der Linie für den bereits geschlagenen Sandro. Der ausgebliebene Anschlusstreffer war wichtig für den Spielverlauf. Ein langer Ball nach Balleroberung führte dazu, dass der gegnerische Torhüter rauskommen musste. Dieser grätschte den Ball sauber ab, aber direkt in die Füße von Lenz d’Aguiar. Lenz nahm sich daraufhin viel Zeit und hob den Ball mit aller Ruhe über Freund und Feind ins gegnerische Tor zum 0:3 Endstand (85.). Das Spiel endete mit einem Auswärtssieg.

Die Mannschaft bedankte sich danach bei den vielen mitgereisten Fans und bündelte in guter Stimmung gemeinsam die Kräfte im Clubhaus in Herxheimweyher. Die Hoffnung lebt!

Christian Weber erzielt das 1:0 mit einem sehenswerten Fernschuss. Video: Lena Guth

Wichtiger Dreier im Derby

TV Hayna – SV Herxheimweyher: 1:2

Die Mannschaft musste am Samstagabend, den 8. Mai, um 18 Uhr zum Auswärtsspiel und Derby nach Hayna. Nach der mehr als unglücklichen Niederlage im Hinspiel wollte man den Fans dieses Mal etwas zurückgeben und sich selbst nach den unglücklichen Ergebnissen der vergangenen Spiele belohnen. Vor gut 70 Zuschauer:innen in Hayna war unsere Mannschaft top motiviert.

Doch auch dieses Mal kam der Turnverein aus Hayna besser ins Spiel. Ein Spieler vom TVH erzielte früh das 1:0, als er aus dem linken Halbfeld an die Grundlinie vorstößt und aus sehr spitzem Winkel ins lange Eck sehenswert verwandelt (6.). Auch danach tat man sich schwer, den Anschluss zu finden. Die schnellen Spieler des Gegners waren für unsere Defensive über die ganzen 90 Minuten nicht gut in den Griff zu bekommen. In dieser Phase hatte Hayna auch die ein oder andere gute Chance, um auf 2:0 zu erhöhen. Durch ein “Tor des Willens” von Jürgen Schaaf zum 1:1 fand man jedoch zurück ins Spiel (25.). Der Ball wurde mit Gewalt ins Tor gestochert, nachdem die vorherigen Versuche geblockt wurden und gefühlt jeder Spieler in dieser Aktion mal den Fuß am Ball hatte. Der Schiedsrichter entschied, das Tor als Eigentor zu werten. Nichtsdestotrotz, der wichtige Ausgleichstreffer half unserer Mannschaft nun, besser ins Spiel zu kommen. Als Ricardo Götz im Strafraum zu Fall gebracht wurde, hatte der SVH in Person von Daniel Henninger die Möglichkeit in Führung zu gehen. Während fast alle Unterstützer:innen, die es mit unseren Männern in Rot hielten, wegschauen mussten, lag der Druck auf Henningers Schultern. Dieser verwandelte souverän und sicher flach zum 1:2 halbrechts (33.). Der Schiedsrichter hatte die Partie gut im Griff, weswegen die Zuschauer:innen eine insgesamt sehr umkämpfte, aber ein dennoch faires Derby sahen. Dabei waren die Spielvorteile beim TVH, unsere Mannschaft hielt aber mit allem, was sie hatte, dagegen. Wichtig waren hierbei zwei überragende Paraden unseres Schlussmanns Sandro Faulhaber. Sandro hielt eine Chance in Manuel Neuer Manier mit reaktionsschnell hochgerissener Hand und einen anderen Ball mit einer starken Parade. Gegen Ende hatte man aufgrund zunehmender Erschöpfung Glück, dass man die Führung über die Zeit retten konnte. So konnte man einen dreckigen Auswärtssieg verzeichnen, der uns wichtige drei Punkte im Abstiegskampf bescherte.

Während wir auf dem 7. Tabellenplatz, weit vor Schlusslicht Hagenbach/Scheibenhardt II, stehen, ist das rettende Ufer nun wieder in greifbare Nähe gerutscht. Neuburg II steht nur einen Punkt vor uns auf Tabellenplatz 6. Darüber steht der kommende Gegner Erlenbach mit drei Punkten mehr und einem Spiel weniger (Nachholspiel gegen Neupotz II offen).

Jetzt gilt es am Sonntag diese drei Punkte gegen Erlenbach II in Erlenbach um 12.30 Uhr zu veredeln. Die Mannschaft freut sich über tatkräftige Unterstützung beim Auswärtsspiel.

Der Siegtreffer via Elfmeter von Daniel Henninger im Video (aus Nervositätsgründen blind gefilmt von Jana Hoffmann)



Unglückliche Niederlage Zuhause

SV Herxheimweyher – FV Neuburg II: 2:3

Unsere erste Mannschaft spielte am Samstag, den 30. April, um 17 Uhr Zuhause gegen den FV Neuburg II. Das Team um das Trainerteam Bolz und Albrecht wusste um die Wichtigkeit des Spiels und war top motiviert, die Partie für sich zu entscheiden.

Der Gegner aus Neuburg startete besser ins Spiel und erzielte direkt mit einer Blitzaktion das 0:1 (7.). Ein Spieler des Gegners flankte den Ball vom rechten Flügel aus in die Mitte, von wo nur eingenickt werden musste. Diese Aktion war nicht nur vom Zeitpunkt ärgerlich, sondern hätte auch besser verteidigt werden können. Durch einen Elfmeter von Kevin Fischer, der souverän versenkte, konnte man in der 17. Spielminute zum 1:1 ausgleichen. Noch vor der Halbzeit konnte man durch Lenz d’Aguiar in Führung gehen. Lenz spekulierte bei einem langen Ball darauf, dass dieser durchkommt, setzte sich dann noch gegen einen Gegenspieler durch und erzielte unaufgeregt das 2:1 als er den Ball links am Torwart vorbeischob (39.). Direkt nach der Halbzeit glich Neuburg jedoch direkt aus dem Spiel heraus aus (46.). Allgemein wurde das Spieltempo in der zweiten Hälfte etwas langsamer. Die Chancen, die man hatte, wurden wie so oft in dieser Saison leider nicht gewinnbringend zu Ende gebracht. Außerdem gingen zu viele Bälle vorne verloren. Leider kam dann auch noch Pech dazu: Unsere Mannschaft erhielt den zweiten Elfmeter im Spiel, den Fischer aber über das Tor setzte (ca. 70.). Der Gegner aus Neuburg machte es besser und nutzte seinen Elfmeter in der 82. Spielminute zum 2:3 Endstand. Auch danach waren noch Chancen da, die jedoch nicht genutzt werden konnten.

Die Stimmung nach dem Spiel war bei Mannschaft und Zuschauer:innen gedrückt. Doch nun gilt es die Enttäuschung abzuschütteln und in den letzten drei Endspielen noch einmal alles rauszuholen. Auch wenn man es jetzt nicht mehr selbst in der Hand hat, will man alles Mögliche versuchen. Dafür braucht die Mannschaft alle Unterstützung! Beim Derby gegen Hayna am Samstag, 7. Mai, 18 Uhr, hat man nach der Niederlage im Hinspiel noch etwas gut zu machen.

Niederlage in Scheibenhardt

SG Hagenbach/Scheibenhardt III – SV Herxheimweyher II: 2:0

Unser SVH II musste am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr in Scheibenhardt bei der dritten Mannschaft der SG Hagenbach/Scheibenhardt mit acht Änderungen in der Startelf im Vergleich zum Spiel am vergangenen Samstag zum Auswärtsspiel antreten. Die Mannschaft um Trainer Matthias Boldt war erneut sehr „erfahren“ und mit einigen AH-Spielern gespickt.

Die erste Halbzeit war sehr zerfahren und unsere Mannschaft tat sich die ersten zehn Minuten sehr schwer in die Partie zu finden. Die SG agierte fast nur mit langen Bällen über unsere Verteidigung hinweg. Mit einem dieser langen Bälle hatten sie Erfolg und erzielten das 1:0 (7.). Nach dem frühen Rückstand benötigte der SVH II gut weitere zehn Minuten, um überhaupt einigermaßen in die Partie zu kommen und mit dem Platz zurechtzukommen.

In der zweiten Halbzeit konnten wir unsere individuelle Stärke auf den Platz bringen und hatten die Möglichkeiten, um binnen 10-15 Minuten um die vier bis fünf Tore zu erzielen. Da aber keine dieser Chancen mit einem Tor gekrönt werden konnte, stand es weiter 1:0 für den Gegner. Als die Zeit knapper wurde, machte unsere Mannschaft immer mehr auf, um zumindest einen Punkt mit nach Herxheimweyher nehmen zu können und erhöhte das Risiko. Durch die entstandenen Räume konnte die SG nun einen ihrer Konter nutzen und zum 2:0 Endstand einschieben (75.). Da man die Chancen zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht in Tore ummünzen konnte, war die Niederlage dem Spielverlauf entsprechend bitter, aber nicht unverdient, nachdem man die erste Halbzeit verschlafen hatte.

Am Sonntag, den 1. Mai um 12.30 Uhr steht das letzte Spiel der „Hinserie“ der „Abstiegsrunde“ für unsere zweite Mannschaft an. Der SVH II bestreitet sein Heimspiel gegen den FVP Maximiliansau III.

Unentschieden gegen Maximiliansau II

SV Herxheimweyher – FVP Maximiliansau II: 1:1

Am Sonntag, den 24. April um 13 Uhr hatten unsere Herren Zuhause erneut ein wichtiges Spiel im Kampf gegen den Abstieg gegen die zweite Garde des FVP Maximiliansau. Das Ziel des Trainerteams war selbstredend das Spiel zu gewinnen; aber auch den Gegner dadurch etwas mit in den Abstiegskampf reinzureißen und sich selbst etwas Luft zu verschaffen. Die Mannschaft wurde dabei wieder mit Christian Weber und Felix Dinies verstärkt.

Von Beginn an kam unsere Mannschaft gut ins Spiel. Man war die spielbestimmende und bessere Mannschaft. In der Anfangsphase der ersten Hälfte drückten wir auf den Führungstreffer und hatten immer wieder gute Torabschlüsse. Da man aber versäumte, in dieser guten Anfangsphase ein Tor zu schießen, kam es, wie es kommen musste, und man kassierte stattdessen den Gegentreffer mit gefühlt der ersten Torchance des Gegners. Dieser war eher ein Zufallsprodukt aus einer blöden Situation heraus: Unsere Abwehrreihe versuchte den Ball zu klären, dies gelang aber nicht richtig; so schoss einer unserer Abwehrspieler dem eigenen Mitspieler an die Schulter und über mehrere Ecken landete der Ball vor den Füßen des gegnerischen Stürmers, der den Ball nur noch zum 0:1 ins Tor schießen musste (29.). Durch diese unnötige und besonders bittere Ping-Pong Aktion brachte sich die Mannschaft etwas aus dem Spielrhythmus und tat sich für 10-15 Minuten schwer, zurück ins Spiel zu finden. In dieser Phase konnte Maximiliansau drei bis vier gefährliche Konter fahren, damit aber nicht ihre Führung ausbauen. In der Schlussphase der ersten Hälfte gelang es uns noch einmal, Druck auf den Gegner auszuüben. Hier waren mehrere gute Torabschlüsse dabei, wobei man sicherlich den Lattenknaller von Andrej Gek hervorheben kann. Da aber keiner der Torabschlüsse zum verdienten Ausgleich führte, ging man mit einem 0:1 in die Halbzeitpause.

Die Mannschaft und das Trainerteam nahmen sich in der Halbzeit einiges vor und wollten nicht nur den Ausgleichstreffer, sondern das ganze Spiel drehen. So kamen die Jungs auch aus der Kabine und gaben ordentlich Gas. Ali Badrani, der in der Halbzeitpause eingewechselt wurde, belohnte die Bemühungen mit dem verdienten 1:1 Ausgleichstreffer. Ali verwandelte einen Freistoß mit viel Zug von links direkt ins rechte, lange Eck (61.). Die Mannschaft war aber nicht zufrieden und wollte unbedingt das zweite Tor schießen. Wir hatten dabei immer wieder gute Chancen und waren spielbestimmend. Da man alles komplett auf Sieg setzte, nahm man bewusst das Risiko in Kauf, den einen oder anderen Konter zu fahren. Durch die entstandenen Räume ist das auch genau so geschehen, doch konnten die Maximiliansauer ihre Konter und langen Bälle nicht zielführend zu Ende bringen. Doch auch unsere Mannschaft konnte das zweite Tor nicht erzielen, obwohl man alles nach vorne warf. In der Schlussphase gab es leider auch einige Unterbrechungen und der Gegner drehte bewusst etwas an der Uhr, was unserem Spielfluss nicht gerade entgegenkam. Das Spiel war sehr emotional und die Mannschaft wollte das unbedingt in drei Punkte ummünzen. Es blieb jedoch beim Spielstand von 1:1.

Alles in allem, so Trainer Stefan Bolz, hat man der Mannschaft angesehen, dass sie wollte und viel probierte. In großen Teilen des Spiels war man spielbestimmend. Jedoch scheiterte man am Ende an sich selbst und war im Torabschluss nicht effektiv genug, sodass es nur zu einem Punkt reichte. Am Ende muss man auch aus dieser Partie das Positive rausziehen und mitnehmen: Von 6 möglichen Punkten in den letzten beiden Spielen hat man 4 Punkte geholt.

Die Hinspiele der Abstiegsrunde sind hiermit alle gespielt. Jetzt steht die “Rückrunde” der Abstiesgrunde an, in der jedes der verbleibenden vier Spiele von immenser Wichtigkeit ist. Die Mannschaft spielt am Samstag um 17 Uhr Zuhause im ersten „Rückspiel“ und direkten Duell gegen den FV Neuburg II und ist auch hier wieder dankbar für jegliche Unterstützung!

Ali Badrani erzielt via direkten Freistoß den verdienten Ausgleichstreffer (61.).

Niederlage der Damen in Lustadt

1. FC Lustadt II – SV Herxheimweyher: 2:1

In Lustadt trat unsere Damenmannschaft am Mittwochabend, den 20. April um 19.30 Uhr gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Lustadt an. Die Mannschaft unter Trainer Felix Dinies war top motiviert und wollte an die positiven Punkte des Neupotz-Spiels von einer Woche davor anknüpfen und hier die ersten Punkte einfahren.

Direkt vom Anpfiff an war zu sehen, dass das eine umkämpfte Partie werden wird. Wir waren dabei gut in den Zweikämpfen, erlaubten uns im Aufbauspiel aber noch viele unnötige Ballverluste, wodurch oft der vorletzte und letzte Pass fehlte. Es folgte ein unglückliches Gegentor in der 15. Spielminute. Als wir versuchten in einer leichten Drucksituation den Ball hinten raus zu spielen, patzte unsere Hintermannschaft und der Ball von unserer Torfrau, die es spielerisch lösen wollte, landete in den Füßen einer Gegenspielerin, die reaktionsschnell den Ball im Tor zum 1:0 für Lustadt versenkte. Doch 5 Minuten später (20.) ergab sich direkt, wenn auch eher etwas aus dem Nichts, die Chance auf das 1:1: Nadine Hauck lief alleine auf die Torfrau zu, wobei ihr Abschluss aber nicht den Weg ins Tor fand. In den folgenden 20 Minuten hatte Lustadt noch weitere Chancen, ihre Führung auszubauen: Ein starker Fernschuss links unten, den Anna-Lena Heldt aber mit einer starken Parade abwehrte (24.) und ein Einwurf, der durch unser fehlendes Abwehrverhalten in die Mitte gelangte und dort von Pascale Lesirée mit letzter Not zur Ecke geklärt wurde (40.). Unsere Möglichkeiten verpufften in dieser Phase des Spiels schnell. So machte Sabrina Götz zwar einen Ausflug nach vorne und ließ einige Gegenspielerinnen stehen, aber der entscheidende Ball zwischen zwei Gegenspielerinnen auf die in der Zentrale wartende Nadine kam nicht durch. Dass man in dieser ersten Hälfte, vor allem nach dem Gegentor, nicht im Spiel war, zeigte sich bei der Fehlerkette zum 0:2: Ein halbhoher Chip-Ball des Gegners in die Mitte, den man mit zu viel Platz zuließ und man sich dann in der Mitte verschätzte, nicht richtig zum Ball ging, vorbeisprang und so die Lustadter Spielerin abstauben ließ. Doch bis zum letzten Moment war es noch möglich, den Gegentreffer zu verhindern. Dieses Tor haben wir uns gefühlt selbst ins Netz gelegt, nachdem der gesamte Mannschaftsverbund geschlafen hat (43.). Jedoch erhielten wir kurz vor der Halbzeit noch die Möglichkeit auf den wichtigen Anschlusstreffer: Nadine kam nach einer Kombination mit Cali an die Grundlinie und spielte den Pass in den Rückraum zurück; Calis Abschluss ging am Ende jedoch weit am Tor vorbei. So gingen wir mit einem 2:0 für Lustadt in die Halbzeitpause. Durch etwas Pech verlor unsere Mannschaft kurz vor der Halbzeit noch Pascale, die für den Rest der Partie ausfiel.

Nach einem Wachrüttler von Trainer Dinies zur Halbzeit, erhielt man direkt nach Wiederanpfiff die Chance wieder ranzukommen: Nach einer Kombination von Sabse und Nadine, kam Nadine erneut in ein 1 gegen 1 Dribbling, das sie zwar mit mehreren Haken gewonnen hat, doch am Ende war es vermutlich ein Schlenker zu viel und sie schoss den Ball rechts am Tor vorbei (45.). Kurz darauf erzielte Lustadt den vermeintlichen Knock-Out, nachdem ein langer Ball durch unsere Ketten durchgesteckt wurde und dieser auch eine Spielerin fand, wurde der Ball für unsere Torfrau chancenlos im Tor versenkt. Es war jedoch ein Abseitstor, das nicht gegeben wurde (48.). In der Phase nach der Halbzeit waren beide Mannschaften am Drücker. Nach ihrer Einwechslung war Jessica Latt ein belebendes Element: Nach ein paar Pässen zwischen Jessica und Nadine war Nadine erneut vor der Torfrau, die erneut parierte. Doch in der 66. Spielminute traf der SVH: Ein guter und schnell gespielter langer Ball von Sabse erreichte erneut Nadine, die noch hinter der Mittellinie startete und von da alleine auf das gegnerische Tor zulief. Dieses Mal schoss sie von links kommend überlegt und souverän ins rechte obere Eck zum 2:1 Anschlusstreffer. Doch auch Lustadt kam weiter zu seinen Chancen. Zeitweise etwas unaufmerksam in der Abwehr, kam erneut ein Ball zu einer Gegenspielerin durch, so dass Lene uns erneut im Spiel halten musste. Obwohl es eher Zufallsprodukte waren, hatten wir Chancen den Ausgleich zu erzielen: Nach einem Ball von Sabse hatte die gegnerische Abwehr erneut Probleme mit Nadine, die den Abschluss aber leider vergab (72.). Im direkten Konter hatte Lustadt erneut die Chance ihre Führung auszubauen, unsere Torfrau zögerte im Herauskommen kurz, Lustadt schoss den Ball jedoch über das Tor. Einen Freistoß in sehr guter tornaher und zentraler Position wurde Lustadt zugesprochen, der mit Glück für uns links am Pfosten landete; unsere Torfrau  Lene wäre chancenlos gewesen (77.). In der Schlussphase konnten wir Lustadt nicht mehr unter Druck setzen, um den Ausgleichstreffer zu erzwingen. Die Kraft fehlte, um noch einmal richtig gefährlich zu werden. Nach Möglichkeiten auf beiden Seiten ergab sich dennoch kurz vor Schluss noch einmal eine Chance, als Jessisca sich durchtankte und den Ball links raus auf Jacky spielte, deren Torabschluss aber erneut von der starken Torfrau des Gegners gehalten wurde.

Ein umkämpftes Spiel in Lustadt gewann Lustadt II mit 2:1. In Halbzeit eins rief man nicht die gewohnte Leistung ab. Das wurde in Halbzeit zwei besser gemacht. Nicht zwingend und druckvoll genug war man in der Schlussphase. Unter dem Strich war es vor allem spielerisch zu wenig.

Auf die Mannschaft wartet am 30. April Zuhause gegen den SV Minfeld um 15 Uhr ein schwieriges Heimspiel und freut sich über Unterstützung!

Gerechtes Unentschieden gegen Berg II

SV Herxheimweyher II – FC Berg II: 1:1

Unsere zweite Mannschaft trat am Samstag, den 16. April um 13.15 Uhr Zuhause gegen die zweite Garde des FC Berg an. Wie bekannt spielen beide in der „Abstiegsrunde“ der D-Klasse Ost; es geht also eigentlich um nichts mehr. Nichtsdestotrotz wollte unsere Mannschaft wie in jedem Spiel gewinnen und eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung abrufen. Gerade in diesen Spielen geht es vor allem darum, gemeinsam Spaß am Fußball zu haben.

Dabei kamen beide Mannschaften gut in die Partie. Es war ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften auch in den Chancen weitestgehend egalisierten. Wenn es dann zu Möglichkeiten kam, wurden diese auch des Öfteren durch eine etwas kleinlichere Linie des Schiedsrichters unterbrochen. So kam es bei beiden Mannschaften zu keinem richtigen Spielfluss, wobei man sagen muss, dass die Aktionen auch so häufig schnell im Keim erstickt wurden. Die Partie plätscherte ohne große Offensivaktionen auch in Halbzeit zwei vor sich hin. Bis zur 64. Spielminute in der Okan Turnal beim SVH eingewechselt wurde. Okan traf direkt nach seiner Einwechslung sehenswert mit einem schönen Kopfballtor nach einer ebenso schönen Flanke von Ricardo Götz (66.) zum 1:0. Leider kassierte man im direkten Gegenzug das 1:1 (67.). Danach probierten beide Mannschaften erneut viel, die Partie blieb aber ausgeglichen. Es war nicht der Tag der großartig vielen Höhepunkte für beide Mannschaften. Es blieb beim 1:1 Endstand. Unter dem Strich war es daher ein gerechtes Unentschieden.

Das nächste Spiel für die zweite Mannschaft ist am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr in Hagenbach. Die Mannschaft freut sich über Zuschauer:innen!

Ü60 mit “kleiner Sensation” in Offenbach

FSV Offenbach Ü60 – SV Herxheimweyher Ü60: 2:5

Unserem Ü60-Team ist am Freitag in Offenbach eine kleine Sensation gelungen: Nachdem der FSV seit Jahren kein Ü60-Spiel mehr verloren hatte, war es jetzt soweit. Mit einer disziplinierten Leistung aller Spieler, angefangen bei unserem bärenstarken Olaf im Tor bis zum eiskalten, 5-fachen (!) Torschützen Dieter gewann unsere Mannschaft beim FSV mit 2:5!
Die ersten beiden Tore für uns fielen in der 5. und 18. Spielminute durch Dieter Griess, bis dann Offenbach in der 22. Spielminute den 1:2 Anschlusstreffer erzielte. Dann kam es zum Doppelschlag: Während Dieter zum 1:3 ausbaute (36.), erzielte Offenbach direkt wieder den Anschlusstreffer (38.) bis Dieter erneut die Führung festigte, mit zwei Toren (39.) ausbaute und das Endergebnis von 2:5 erzielte.