Auftaktniederlage gegen TB Jahn Zeiskam II


Der Matchplan wurde klar kommuniziert und der Wille der Spieler war vor dem Spiel zu erkennen. Aber entweder waren es die Temperaturen, der zu große Abstand zum Gegner oder doch ein Mix aus beidem(!?), was dem Spiel des SVH zu schaffen machte.

Wo angelaufen werden sollte und welche Räume man zustellen wollte… davon war nach dem 1:0 (10. Minute) leider nichts mehr zu sehen. So war es für den Gastgeber recht einfach, den Ball durch die eigenen Reihen laufen zu lassen und das Heft klar in die Hand zu nehmen. Aus dem Mittelfeld konnte sich immer der selbe Spieler den Ball abholen und mit klaren Pässen das Spiel gestalten und öffnen.

Ein Wechsel nach rund 25 Minuten brachte Lorenzo Errante, den Torschützen zum Ausgleich, aufs Feld. Der Spielzug zum 1:1 war ansehnlich, hatte Zug zum Tor und der Abschluss (29.) war platziert. „Jetzt wollen wir mitspielen“, dachte wohl der SVH-Anhang und wurde in der 31. Minute, mit den erneuten Führungstreffer des TB, eines anderen belehrt. Mit diesem knappen Zwischenstand ging es in die Halbzeit.

Etwas Feinjustierung sollte den ursprünglichen Spielplan wiederbeleben und die rot-weißen wieder in die richtige Spur bringen. Die Ernüchterung ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Mit einem Hattrick innerhalb kürzester Zeit (48., 51., 54.) schien das Spiel entschieden. Aber der Anschluss zum 5:2, durch Patryk Nawrot, sowie die Verkürzung in der 70. Minute, auf 5:3 durch Christian Huck, brachte auch wieder Hoffnung.

Mit einer Umstellung, die natürlich etwas offensiver sein sollte, wollte man jetzt auch den direkten Anschluss erzielen. Durch die Umstellung bekam Zeiskam natürlich aber mehr Platz und den wussten sie zu nutzen. Ein Treffer in der 85. sowie 90. Minute zum 7:3-Endstand, zeigte hier noch ein paar Baustellen auf.

Wenn die Gastgebern konsequenter mit ihren Chancen gewesen wären, und Sandro Faulhaber nicht mehrere Top-Paraden und Reflexe gezeigt hätte, hätte man mit einer richtigen Packung die Heimreise antreten müssen.

Nun gilt es, im Training die erkannten Probleme zu beheben und den Fokus auf das nächste Spiel, am Sonntag in Neupotz, zu richten.