SVH – TuS Knittelsheim II 1:1 (0:1)

So., 28.04.19: Das Duell gegen den direkten Tabellen-Nachbarn begann unruhig und mit vielen Fouls, die den Spielfluss behinderten. Die erste richtig gute Möglichkeit hatten die Gäste in der 20. Minute: ein Querpass kurz vor der Grundlinie ging durch, zum Glück rutschte der Knittelsheimer Angreifer knapp daran vorbei. In der 28. Minute Torgefahr durch Herxheimweyher nach einer hervorragend ausgeführten Ecke. Leider ging der Kopfball von Kevin Fischer genau in die Beine eines Verteidigers auf der Torlinie, der sich nicht mal bewegen musste, um das Tor zu verhindern.
In der 40. Minute fiel der Führungstreffer für den TuS – unser Keeper Manuel Junghans war gegen den Kopfball aus kurzer Distanz machtlos.

Die Einwechslungen von Christian Weber und Anton Bujupi zur 2. Halbzeit belebten das Spiel, wir taten uns aber schwer damit, gegen den ebenbürtigen Gegner das 1:1 zu erzielen. Es waren an diesem Tag viele Kleinigkeiten, die einfach nicht gepasst haben und uns in Summe Probleme bereitet haben.

In der 76. Minute gab es einen Platzverweis für Kevin Fischer nach einem Foul, das in dieser Art auf beiden Seiten schon begangen wurde. Wäre es an einer anderen Stelle passiert, es hätte wenn überhaupt nur Gelb gegeben, jedoch rannte der gestoßene Knittelsheimer Spieler, nicht mehr in der Lage zu grätschen, in das Absperr-Gestänge. Es sah schlimmer aus als es war, der Spieler zog sich keine ernsthafte Verletzung zu, aber es hätte auch anders ausgehen können – insofern war die Rote Karte legitim. Für die Gästespieler sah es natürlich krass aus, so dass es zu einem kurzen Gerangel kam, in dem wiederum unser Spieler zu Boden gestoßen wurde. Die Aktion blieb jedoch ungeahndet.

Die Knittelsheimer Überzahl war in der Folge kaum spürbar, wir verteidigten gut und bemühten uns trotz widriger Umstände, die Niederlage zu verhindern. In der 89. Minute dann ein Eckbar, ausgeführt durch Beqir Hajzeri. Sascha Buchner stieg in die Höhe, gewann das Kopfball-Duell gegen zwei Gegenspieler und erzielte den umjubelten 1:1 Ausgleich.

In Unterzahl nach so einem Spiel ein Unentschieden zu holen war allemal erfreulicher als für den Gegner, der kurz vor Schluss zwei Punkte aus der Hand gab. Dennoch war es insgesamt zu wenig, um den Anschluss an die Spitze zu halten.